Abschlussarbeit im Bereich Additive Fertigung / 3D-Druck

Jobangebot - Fraunhofer-Gesellschaft

Connecticum Job-Nr. 1445336 / IPK-ABA-2021-16
  • Arbeitgeber: Fraunhofer-Gesellschaft
    Beschäftigungsart: Bachelor-/ Masterarbeit
    Jobdatum: 13. Oktober 2021
    Fachbereiche: Wirtschaftswissenschaften: BWL, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsingenieurwesen
    Ingenieurwissenschaften: Allg. Ingenieurwissenschaften, Fertigungs-/Produktionstechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen
    Einsatzort: Berlin; Berlin

    Abschlussarbeit im Bereich Additive Fertigung / 3D-Druck - Jobangebot

    ADDITIVE FERTIGUNG IST IHR THEMA? WIR BEI FRAUNHOFER BIETEN IHNEN AB SOFORT EINE SPANNENDE
    Abschlussarbeit im Bereich Additive Fertigung / 3D-Druck

    Technologiestudie: Anwendungen additiver Fertigung im internationalen Werkzeug- und Formenbau

    Additive Fertigung (3D-Druck) eröffnet neue Gestaltungsfreiräume in der Produktion und ist eine weltweite Zukunftsbranche mit jährlich zweistelligen Wachstumszahlen. Innerhalb der Abschlussarbeit sollen aktuelle Anwendungen der additiven Fertigung im Werkzeug- und Formenbau recherchiert und analysiert werden.
    Die additive Fertigung ermöglicht es Unternehmen, starre Wertschöpfungssysteme durch flexible Fertigungstechnologien zu ersetzen. Vor allem im Werkzeug- und Formenbau kann die additive Fertigung seine Stärken ausspielen. Dazu zählen unter anderem eine kosteneffiziente Produktion ab Losgröße 1 sowie die Möglichkeit, oberflächennahe Kühlstrukturen in Formwerkzeuge einzubringen.

    Ein Anwendungsbeispiel stellt die Reparatur von Presswerkzeughälften für Karosserieaußenhautbauteile im Automobilbau dar. Im Formgebungsprozess auftretender Verschleiß an den Presswerkzeughälften kann mittels der additiven Fertigungstechnologie Laser-based Directed Energy Deposition (Laser-DED) repariert werden. Weiterhin können notwendige Anpassungen der Presswerkzeughälften aufgrund geänderter Anforderungen an die Karosserieaußenhautbauteile zeitsparend und kostengünstig realisiert werden.

    Auf Basis von Recherchen und gezielten Expertenbefragungen sollen weitere Anwendungsfälle additiver Fertigung im Werkzeug- und Formenbau ausfindig gemacht und analysiert werden. Ziel der Arbeit ist, in einer Technologiestudie ein fundiertes Wissen über additive Fertigungstechnologien, Prozessketten und damit verbundene Geschäftsmodelle aufzubauen. Im Zuge der Expertenbefragungen können bereits bestehende Kontakte aus Industrie und Forschung aus dem gut vernetzten Fraunhofer IPK Umfeld konsultiert werden. Weiterhin ist eine eigenständige Akquise neuer Kontakte aus dem Werkzeug- und Formenbau gewünscht. An einem selbst definierten Use Case soll die Kostenstruktur der additiven Fertigung gegenüber der konventionellen Herstellung aufgeschlüsselt werden.

    Die Studie soll unter anderem Antworten auf die folgenden Fragen liefern:

    • Welche Best-Practice Beispiele gibt es für eine erfolgreiche Implementierung von AM-Technologien im Werkzeug- und Formenbau?
    • Was sind Erfolgsfaktoren für einen wirtschaftlichen Einsatz?
    • Wo existieren aktuell noch Hürden für die erfolgreiche Umsetzung?
    • Welche aktuellen Marktzahlen gibt es?
    • Was sind zukünftige Anwendungsfälle?
    • Welche internationalen Marktprognosen gibt es?
    • Wie können AM-Technologien erfolgreich in Unternehmen implementiert werden?

    Was Sie mitbringen
    • Studium der Fachrichtung Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Technische Betriebswirtschaftslehre oder vergleichbar
    • Gutes produktionstechnisches Fachwissen
    • Proaktive und lösungsorientierte Arbeitsweise
    • Erfahrungen im wissenschaftlichen Schreiben sowie gute Deutsch- und Englischkenntnisse
    Was Sie erwarten können
    Das Fraunhofer IPK in Berlin bietet anwendungsorientierte Systemlösungen für die ganze Bandbreite industrieller Aufgaben – von der Produktentwicklung über den Produktionsprozess, die Instandhaltung von Investitionsgütern und die Wiederverwertung von Produkten bis hin zu Gestaltung und Management von Fabrikbetrieben. Wir kooperieren im Produktionstechnischen Zentrum (PTZ) eng mit dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin und verfügen über modernste Technologien im Bereich der Fertigungstechnik.

    Die Abschlussarbeit beinhaltet neben der fundierten Auseinandersetzung mit den einzelnen additiven Fertigungsverfahren auch die Betrachtung der gesamten Prozesskette. So wird ein breit gefächertes Wissen über den gesamten Bereich der additiven Fertigung aufgebaut. Idealerweise wird die Arbeit in englischer Sprache verfasst.
    Neben einem Einblick in die wissenschaftliche Arbeit des Institutes werden eine intensive Betreuung sowie ein Arbeitsplatz geboten. Zu großen Teilen kann die Bearbeitung aber auch gerne von zu Hause erfolgen. Die zeitliche Einteilung der Arbeit ist flexibel. Der Start der Abschlussarbeit kann sofort erfolgen. Eine Vergütung für die Abschlussarbeit ist nicht vorgesehen.

    Die Dauer der Abschlussarbeit richtet sich nach individueller Absprache.
    Wir weisen darauf hin, dass die gewählte Berufsbezeichnung auch das dritte Geschlecht miteinbezieht.
    Die Fraunhofer-Gesellschaft legt Wert auf eine geschlechtsunabhängige berufliche Gleichstellung.

    Fraunhofer ist die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Unsere Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen: Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. Wir sind kreativ, wir gestalten Technik, wir entwerfen Produkte, wir verbessern Verfahren, wir eröffnen neue Wege.

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

    Herrn
    Dipl.-Ing. Janek Fasselt
    E-Mail: janek.fasselt@ipk.fraunhofer.de

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    Kennziffer: IPK-ABA-2021-16 Bewerbungsfrist:
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Abschlussarbeit im Bereich Additive Fertigung / 3D-Druck

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