Deutsche Ärzte Finanz AG : Tipps zur Bewerbung und Karriere

Karrierefragen zu Bewerbung, Karriere und Studienzeit für Studenten und Absolventen

Offenheit und Vorbereitung. Nutzen Sie die erstklassige Gelegenheit einer Absolventenmesse um möglichst viele gute Gespräche mit den Personalentscheidern direkt vor Ort zu führen. Dies bedarf natürlich einer entsprechenden Vorbereitung: Verkaufen Sie sich als „Produkt“, stellen Sie Fragen und hinterlassen Sie Ihre – wie auch immer gestalteten - Unterlagen und somit mehr als einen ersten Eindruck. Zeigen Sie, wer Sie sind, was Sie können und warum Sie die Position bekommen sollten. Aber bleiben Sie authentisch! Dann finden Sie das richtige Unternehmen mit der passenden Tätigkeit.

Firmenkontaktmessen bieten Studenten und Absolventen sowie Personalern die Gelegenheit, sich in "lockerer" Atmosphäre kennen zu lernen. Die Unternehmen informieren über Vakanzen sowie über die jeweiligen Anforderungsprofile, Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Wer diese Angebote nutzen möchte, sollte gut vorbereitet sein und sich mit den Unternehmungen vertraut gemacht haben, um ganz gezielte Fragen zu stellen. Die oft gehörte Phrase von Messebesuchern "Und was bieten Sie?" ist ein absolutes Killerkriterium. Stellensuchende sollten sich bewusst sein, dass es sich bei einem Gespräch am Messestand bereits um eine Testsituation handelt. Der auf einer Messe geknüpfte Kontakt verbessert die Chancen einer erfolgreichen Bewerbung entschieden.

Die Besucher/Kandidaten sollten sich im Vorfeld bereits über die Unternehmen informiert haben, die sie während der Messe kontaktieren wollen. Nichts ist peinlicher als die Standardfragen "was bieten Sie an bzw. welche Einstiegsmöglichkeiten hat Ihr Unternehmen"? Die Website von connecticum bietet allen Besuchern/Kandidaten ausreichende Möglichkeiten, sich mit den Firmenprofilen und Stellenanzeigen der ausstellenden Unternehmen gründlich zu befassen.


Ich empfehle, nicht mit leeren Händen zu kommen. Sie unterstreichen den hinterlassenen Eindruck nachhaltig indem Sie zumindest Ihre Kontaktdaten zur Verfügung stellen, damit ein Unternehmen Sie auch in der Nachbereitung der Messe kontaktieren kann. Ob Sie eine komplette Bewerbungsunterlage vorbereiten, einen Auszug (etwa einen Flyer o.ä.) oder eine Visitenkarte ist Geschmackssache und bleibt Ihnen überlassen. Ich empfinde eine aussagekräftige Zusammenfassung der eigenen Persönlichkeit und Qualifikation, ergänzt durch ein Foto als sehr hilfreich.

Immer mehr Unternehmen nutzen Firmenkontaktmessen auch als Plattform der Personalwerbung. Da gerade die Firmenkontaktmessen die Möglichkeit bieten, sich direkt bei Unternehmensvertretern über etwaige Einstiegs- und/oder Aufstiegsmöglichkeiten zu informieren, empfiehlt es sich selbstverständlich auch, bei positiv verlaufenden Gesprächen eine Bewerbungsmappe zu überreichen. Diese muss sich - aus den dargelegten Gründen - nicht unbedingt auf die konkrete zu besetzende Stelle beziehen, sondern hier genügt eine "abgespeckte" Version. Häufig sind dafür auch Flyer über den bisherigen Werdegang sowie über die wesentlichen Kenntnisse/Fähigkeiten geeignet.


Stichwort Kleiderordnung auf der connecticum: Worauf legen Sie beim Äußeren eines Bewerbers Wert?

Es ist wichtig und zielführend, dass Sie authentisch sind und bleiben. "Verkleiden" Sie sich also nicht, sonst fühlen Sie sich total unwohl und wirken dann im Gespräch auch so. Dennoch geht es um Ihre berufliche Zukunft, und wenn Sie diese in einem Bereich sehen, wo man in der Regel Anzug oder Kostüm trägt, dann geht vielleicht noch Jeans mit Sakko, aber eher nicht Shirt und Sneaker.

Bleiben Sie authentisch - aber kommen Sie bitte nicht in Badelatschen. Überlegen Sie sich, für welche Tätigkeit, welches Unternehmen und welche Branche Sie sich interessieren und wie Sie in diesem Beruf auftreten möchten. Letztlich kommt es nicht auf die Kleidung an, die persönliche Wirkung ist jedoch mitunter entscheidend. Und diese ist auch geprägt durch den ersten Eindruck, den Sie hinterlassen.

Nach dem Motto "Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance" ist die Kleiderordnung nicht ganz unproblematisch. Ein sauberes und gepflegtes Auftreten ist unabdingbar. Dies bedeutet nicht unbedingt dunkler Anzug und Krawatte oder Kostüm bzw. Hosenanzug. Wichtig ist, dass der Bewerber/die Bewerberin sich in den Kleidern "wohl fühlt", also authentisch ist. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass Kandidaten, die ihre berufliche Perspektive im Dienstleistungssektor sehen, andere "Kleiderordnungen" haben als beispielsweise Kandidaten in der Werbe- oder Medienbranche.

Die Bewerber sollten einen gepflegten Eindruck machen. Das bedeutet nicht, dass Anzug-oder Kostümzwang besteht. Der Kandidat/die Kandidatin sollte sich wohlfühlen und das tragen, was zu ihm/ihr passt. Zu berücksichtigen sind natürlich aber auch Unternehmen mit Kundenkontakt (z.B. Banken etc.). Hier gibt es in aller Regel eine weitestgehend "vorgeschriebene" Kleiderregel.

Die Kleiderordnung ist immer wieder ein Thema, wo kontrovers diskutiert wird. Zu differenzieren ist sicherlich zwischen Studenten, die sich zunächst einmal "nur" informieren wollen und wo die Stellensuche noch nicht so sehr im Vordergrund steht. Hier spielt die Kleiderfrage keine so große Rolle, d.h. die Kleidung kann und darf durchaus lässig sein. Bei Kandidaten, die die Messe nutzen, um sich bei Unternehmungen vorzustellen, sollte auf die Kleidung allerdings dann schon größeren Wert gelegt werden. Wichtig ist allerdings immer, dass die Kleidung zu der betreffenden Person passt. Bei Unternehmen mit Publikumsverkehr (Dienstleistungsunternehmen) werden sicherlich auch größere Maßstäbe gesetzt als bei Firmen ohne Publikumsverkehr.


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