Hays : Tipps zur Bewerbung und Karriere

Karrierefragen zu Bewerbung, Karriere und Studienzeit für Studenten und Absolventen

Was würden Sie Studenten für die Gestaltung ihrer Studienzeit raten? Worauf kommt es wirklich an?

Praktische Erfahrung - sei es über Praktika oder über Jobs während des Studiums - sind nach wie vor sehr hilfreich. Denn sie geben eine erste berufliche Richtung vor. Und im Ausland studiert zu haben, ist ebenfalls ein klarer Pluspunkt, gerade für Bewerbungen in multinational ausgerichteten Unternehmen, die immer stärker auf diese Erfahrung achten. Engagement jenseits des Studiums im sozialen oder gesellschaftlichen Bereich zeigt, dass der Studierende sich einbringt - auch dies rundet das Bild um wichtige Facetten ab.



Wie beurteilen Sie einen Anruf vor der Bewerbung und außergewöhnliche Bewerbungen?

Entscheidend ist, dass die Bewerbungen authentisch sind, also zu der Person passen. Dies sollte folglich das Leitmotiv sein. Außergewöhnliche Bewerbungen fallen zwar aus dem Rahmen, gehen aber leicht nach hinten los. Telefonische Kontaktaufnahme ist ein guter Weg: Es zeigt das Interesse des Bewerbers und er kann auf direktem Weg klären, ob die Stelle für ihn interessant wäre und er sich bewerben will. Umgekehrt erhält das Unternehmen einen ersten Eindruck, der nicht zu unterschätzen ist.




Was gehört für Sie zu einem gut vorbereiteten Besucher auf der connecticum?

Die Teilnehmer sollten sich idealerweise schon vor der Messe über die teilnehmenden Unternehmen informiert haben. Zudem ist es sinnvoll sich vorab Gedanken zu seinen Interessen und Wunschtätigkeiten gemacht zu haben. Zu guter Letzt empfehle ich, den eigenen Lebenslauf mitzubringen – dann hat man schon mal eine Gesprächsgrundlage.

Der/die Besucher/in hat optimalerweise in der Vorbereitung bereits eine Vorstellung der Richtung entwickelt, die zu seiner Persönlichkeit passt, und in der er seine berufliche Zukunft bzw. seinen Karriereeinstieg sieht. Offenheit und Neugierde sollte sich der Bewerber jedoch gerade gegenüber ihm unbekannten Unternehmen bewahren. Hier sind dann durchaus positive Überraschungen möglich.

Der Besucher sollte sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, welche berufliche Richtung er einschlagen möchte, in welchem Umfeld er sich sieht und welche Arbeitsweise seiner Persönlichkeit entspricht. Eine positive Vermarktung der eigenen Person und ein selbstsicheres Auftreten erzeugen immer positives Interesse der jeweiligen Ansprechpartner und bilden eine gute Voraussetzung für ein weiterführendes Gespräch.

Wir empfinden es als überaus positiv, wenn wir mit Kandidaten sprechen, die sich bereits Gedanken darüber gemacht haben, welche Einsatzbereiche oder welche grundsätzliche Richtung für sie interessant ist. Zudem sollten sie vorab eventuell einen Blick in die Messebroschüre riskiert haben und hier feststellen, welche Unternehmen für sie interessant sein könnten. Dadurch ergeben sich häufig sehr angenehme Gespräche - und das für beide Seiten - mit einer guten Basis.


Je nachdem, ob die Besucher derzeit tatsächlich auf der Suche nach einem Berufseinstieg sind, empfehlen wir in jedem Fall Bewerbungsunterlagen mitzubringen. Damit liefern Sie dem Gegenüber eine gute Basis für ein erstes Gespräch und gehen sicher, Ihre Unterlagen auch an richtiger Stelle zu hinterlassen. Ein Kurzlebenslauf oder ein pfiffig gestalteter Flyer über die eigene Person sind jedoch unseres Erachtens für ein solches Event vollkommen ausreichend.


Stichwort Kleiderordnung auf der connecticum: Worauf legen Sie beim Äußeren eines Bewerbers Wert?

Bei einer solchen Veranstaltung spielt für uns ein gepflegtes Äußeres eine wichtige Rolle. Schließlich haben unsere Kollegen im Key Account Management in der Regel viel Kundenkontakt. Interessierte Besucher können so bereits mit guten Umgangsformen und einem sicheren Auftreten auf der Messe punkten.

Für uns steht die Persönlichkeit der Bewerber im Mittelpunkt. Tritt ein/e Bewerber/in jedoch entsprechend gekleidet und seriös auf, unterstreicht dies sein/ihr Interesse und wird positiv wahrgenommen. In jedem Fall sollte das Erscheinungsbild gepflegt sein. Man kann auf einem solchen Event sicher auch ohne Anzug und Krawatte eine gute Figur abgeben, solange man vorbereitet ist und Interesse zeigt.

Es muss nicht unbedingt der Anzug und die Krawatte oder das Kostüm sein. Jedoch sollte der Bewerber wissen, dass er mit seinem Auftritt natürlich den ersten Eindruck wesentlich beeinflusst. Von daher empfinden wir ein gepflegtes Äußeres als angemessen - getreu dem Motto "Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!" Diese Gelegenheit kann man als Bewerber durchaus zu seinem Vorteil nutzen.




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