Bachelorarbeit und Master Thesis - die Abschlussarbeit

Was früher eine Diplomarbeit war, ist heute aufgeteilt in Bachelorarbeit und Master Thesis. Die jeweilige Abschlussarbeit ist der letzte große Schritt vor der Beendigung des Studiums.

Die nahende Abschlussarbeit bringt viele Fragen mit sich. Soll ich die Arbeit an der Hochschule oder im Unternehmen schreiben? Wie finde ich ein Thema und was ist beim Schreiben zu beachten?

Die Zeit des Schreibens der Abschlussarbeit ist eine anstrengende, aber gleichzeitig eine ganz besondere Zeit. Nur selten hat ein Student die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum so intensiv mit einem von ihm selbst gewählten Thema zu beschäftigen. Deshalb ist die Wahl des richtigen Themas besonders wichtig.

Gleichzeitig haben Studenten in dem Zeitraum, in dem sie ihre Abschlussarbeit schreiben, das meiste theoretische Wissen ihres Lebens. Während des späteren Berufslebens wird vieles davon in Vergessenheit geraten und durch praktisches Wissen ersetzt werden. Die Abschlussarbeit ist also für alle Studenten – sowohl aus dem Bereich IT als auch aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Ingenieurwesen – eine gute Gelegenheit, das theoretische Wissen in der Praxis zu erproben.

Anders als beim Diplom, bietet sich durch den zweistufigen Aufbau des Bachelor- und Masterstudiums die Möglichkeit, eine Phase der Neuorientierung einzulegen. Wer eine Studienpause zwischen Bachelor und Master macht und Praxiserfahrung sammelt, hat die Gelegenheit, ein Fazit zu ziehen und herauszufinden, ob der eingeschlagene Weg wirklich der richtige ist.

Die Abschlussarbeit verlangt nicht nur Fachwissen

Neben dem fachlichen Anspruch, den das Schreiben einer Abschlussarbeit an den Studenten stellt, wird auch ein selbstständiges methodisches Arbeiten vorausgesetzt. Vor allem für Studenten der IT und der Ingenieurwissenschaften ist diese Art der Arbeit neu, denn während des Bachelorstudiums schreiben sie oftmals nur Klausuren.

Allerdings ist auch für Studenten, die bereits Hausarbeiten geschrieben haben, beispielsweise BWL-Studenten, der Umfang einer Abschlussarbeit eine Herausforderung. Wer sich aber erst einmal eine strukturierte Arbeitsweise angeeignet hat, kann auch im späteren Berufsleben davon profitieren. Denn eine geordnete Vorgehensweise spart nicht nur Zeit, sondern bringt auch bessere Ergebnisse.

Bachelor oder Master mal woanders

Wenn das Schreiben der Abschlussarbeit in greifbare Nähe rückt, haben viele Studenten bereits alle anderen Veranstaltungen ihres Studiums abgeschlossen. Für Studenten, die ihre Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreiben wollen, ergibt sich damit häufig zugleich die Möglichkeit, in einer anderen Stadt zu schreiben.

Eventuell bietet ein Unternehmen aus einer anderen Ecke Deutschlands Themen an, die in der eigenen Region gar keine Rolle spielen. Vielleicht ist eines dieser Themen genau das, was einem am meisten liegt oder man findet so den Bereich, in dem man später einmal arbeiten möchte. Studenten, die sich nicht nur auf Großstädte wie München, Stuttgart, Hamburg oder Berlin konzentrieren, können spannende Nischen entdecken.

Unternehmen oder Hochschule

Studenten natur-, wirtschaftswissenschaftlicher und technischer Fächer wie BWL, IT oder Ingenieurwissenschaften haben zwei verschiedene Möglichkeiten, wo sie ihre Abschlussarbeit schreiben können: im Unternehmen oder an der Hochschule.

An der Hochschule

Seine Abschlussarbeit an der Hochschule zu schreiben, scheint auf den ersten Blick schlüssig zu sein, denn man ist dort bereits täglich. Aber ist das Nächstliegende wirklich die beste Wahl?

Vor allem für Praktiker, die gerne an aktuellen Problemen arbeiten und denen ein praktischer Nutzen ihrer Arbeit wichtig ist, ist es eher unbefriedigend, ihre Abschlussarbeit an einer Hochschule zu schreiben. Denn die von Hochschulen angebotenen Themen sind meist theoretisch orientiert und richten sich an Studenten mit Interesse an der Grundlagenforschung.

Arbeitsplätze für die Abschlussarbeit

Wer seine Abschlussarbeit an der Hochschule schreibt, hat oft das Problem, dass er keinen festen Arbeitsplatz hat. Häufig wird die Abschlussarbeit dann am heimischen Schreibtisch geschrieben. Für einige mag das die beste Arbeitsumgebung sein, aber die meisten Studenten werden bald merken, dass es vieles gibt, das einen ablenken kann.

Viele Hochschulen bieten Studenten, die ihre Abschlussarbeit schreiben, deshalb in den Bibliotheken verschließbare Arbeitsräume. Dort können alle Arbeitsmaterialien aufbewahrt und alles Ablenkende ausgesperrt werden. Ein weiterer Vorteil: Alles, was für die Literaturrecherche benötigt wird, ist in greifbarer Nähe zu finden.

Da diese Räume allerdings nur in begrenzter Zahl vorhanden und sehr begehrt sind, ist es notwendig, sich rechtzeitig um einen solchen Arbeitsplatz zu bemühen.

Die Abschlussarbeit im Unternehmen

Besonders Studenten von praktisch orientierten Fächern wie IT und BWL und angehende Ingenieure können das volle Potential ihres Studiengangs in theoretischen Abschlussarbeiten nicht ausschöpfen. Für viele aber erscheint es viel umständlicher, die Abschlussarbeit im Unternehmen und nicht an der Hochschule zu schreiben: Man ist in der Themenwahl an das Unternehmen gebunden, kann sich seine Zeit nicht frei einteilen und muss unter Umständen noch andere anfallende Arbeiten erledigen. Was also habe ich davon, die Abschlussarbeit im Unternehmen zu schreiben?

Die Antwort darauf ist einfach: Praxiserfahrung. Erfahrungen, die man in der Praxis macht, können einen großen Einfluss auf die spätere Berufswahl, die Entscheidung für die Schwerpunkte im Masterstudium, die Masterarbeit und die Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf haben. Ein Thema, das in den Vorlesungen spannend wirkte, kann sich in der Praxis plötzlich als nicht mehr so interessant herausstellen. Dafür entdeckt man vielleicht einen bisher unbekannten Bereich für sich.

Hinzu kommt, dass viele Unternehmen die Abschlussarbeiten nutzen, um potentielle Arbeitnehmer kennenzulernen. Wer beim Schreiben seiner Abschlussarbeit von sich überzeugt, hat bei einer späteren Bewerbung bessere Chancen als unbekannte Bewerber.

Die Themenfindung

Eine Abschlussarbeit markiert immer das Ende eines Studiums, weshalb eine gewissenhafte Themenwahl besonders wichtig ist. Vor allem Studenten, die viele Aspekte ihres Studiums interessant finden, stehen vor dem Problem, sich für ein Thema entscheiden zu müssen. Aber wie kann ich das für mich beste Thema finden?

An dieser Stelle zahlt es sich aus, wenn man während des Studiums Erfahrungen in der Praxis gesammelt hat- beispielsweise als Werkstudent oder Praktikant. Die dort gesammelten Erfahrungen sind eine große Hilfe, um zu erkennen, welche Themen einem in der Praxis wirklich liegen und welche nur in der Theorie spannend sind.

Das Thema eingrenzen

Wer diese praktische Erfahrung nicht gemacht hat, kann versuchen, sie in der Zeit vor der Abschlussarbeit noch nachzuholen. Um die Menge der Themen etwas einzugrenzen, ist es vorher aber sinnvoll, sich selbst einige Fragen zu stellen. Welche Themen finde ich interessant? Für welche Berufsfelder qualifizieren sie mich? Kann ich mir vorstellen, in diesem Berufszweig zu arbeiten?

Wem allerdings jegliche Ideen fehlen, welche Themen es für seine Abschlussarbeit gibt, der kann sich von den Ausschreibungen der Unternehmen inspirieren lassen. Dort werden Themen für die angebotenen Abschlussarbeiten vorgestellt und teilweise sogar detailliert beschrieben. Eventuell ist gleich das eine dabei, bei dem man sofort denkt: Das ist mein Thema!

Themenfindung auf der Connecticum Messe

Eine große Anzahl an Angeboten für Abschlussarbeiten in Unternehmen wird jedes Jahr im Frühjahr auf der Connecticum in Berlin vorgestellt. Gleichzeitig können Studenten der BWL und IT sowie angehende Ingenieure dort in direkten Kontakt mit Vertretern der ausschreibenden Unternehmen treten. Das hat den Vorteil, dass man ganz direkt seine Fragen zum Thema und vielleicht sogar schon zum genauen Ablauf der Abschlussarbeit stellen kann und nicht lange auf eine schriftliche Antwort warten muss.

Die so gewonnenen Kontakte zahlen sich auch bei einer späteren Bewerbung (Bachelor- und Masterbewerbung) aus. Besonders deshalb, weil sich das Unternehmen sicher sein kann, dass der Student sich wirklich für das Thema der Abschlussarbeit interessiert, denn schließlich hat er sich vorher genau erkundigt. Daneben können Studenten im Gespräch auch wertvolle Hinweise für ihre Bewerbung bekommen.

Weitere Informationen zur Themenfindung für die Bachelorarbeit finden sich hier und für die Masterarbeit hier.

Die Abschlussarbeit schreiben

Wenn das Thema gefunden ist, kann es endlich ans Schreiben der Abschlussarbeit gehen. Besonders für diejenigen, die ihre erste Abschlussarbeit schreiben, kann das zu einer Herausforderung werden.

Die Literaturrecherche

Ohne Fachliteratur kann keine wissenschaftliche Abschlussarbeit geschrieben werden. Da aber vor allem Studenten der Ingenieurwissenschaften und der IT selten Haus- oder Seminararbeiten schreiben, fällt ihnen die Literaturrecherche oft schwer. Viele Hochschulbibliotheken bieten deshalb regelmäßig Seminare an, in denen sie den Studenten die verschiedenen Möglichkeiten der Literaturrecherche vorstellen. Das kann sich auch für Studenten wie angehende Betriebswirtschaftler lohnen, die bereits Erfahrung mit dem Schreiben von Seminararbeiten haben. Die technischen Möglichkeiten erweitern sich stetig.

Es ist empfehlenswert, die Literaturrecherche bereits vor dem Schreiben weitestgehend abzuschließen, damit man sich in der knappen Bearbeitungszeit ganz auf das eigentliche Thema der Abschlussarbeit konzentrieren kann. Es wird ohnehin vorkommen, dass einem während des Schreibprozesses Aspekte auffallen, zu denen man noch Literatur benötigt und darum eine neue Recherche beginnt.

Abschlussarbeit mit Struktur

Eine Abschlussarbeit zu schreiben, bedeutet nicht nur, fachliche Höchstleistungen zu erbringen. Auch das wissenschaftliche Arbeiten muss ein Student beherrschen. Mittlerweile ist es an vielen Hochschulen Pflicht, ein Seminar über das wissenschaftliche Arbeiten zu besuchen. Andere bieten solche Seminare zum freiwilligen Besuch an.

Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet ein strukturiertes Vorgehen sowohl in der Arbeitsweise als auch in der Arbeit selbst. Dabei ist es nicht immer einfach, den roten Faden zu behalten. Am besten ist es, man macht sich dafür vor dem Schreiben einen Plan: Was soll gesagt werden? Was kommt in welches Kapitel? Wie ist die Kapitelstruktur, wo kommen Querverweise vor?

Zwar reicht es einigen Studenten, nur mit einem detaillierten Inhaltsverzeichnis als Richtlinie zu arbeiten, aber ein Inhaltsverzeichnis kann sich schnell ändern- spätestens, wenn man bei der Untersuchung seines Themas feststellt, dass noch weitere neue Aspekte zu berücksichtigen sind.

Die Betreuung nutzen

Deshalb ist es auch sinnvoll, sich regelmäßig mit seinem Betreuer zu beraten: Man selbst ist oft so sehr in das Thema vertieft, dass man scheinbar offensichtliche Sachen übersieht. Auch wenn man bei einer Fragestellung feststeckt, kann der Betreuer helfen. Manchmal reichen ein paar wenige Anregungen, um den Schreibfluss wiederherzustellen.

Viele Betreuer unterstützen die Studenten auch bei der Literaturrecherche. Vor allem bei seltenen oder ungewöhnlichen Themen kann sich die Literaturrecherche als schwierig erweisen. In solchen Fällen ist man gut beraten, auf die Erfahrung seines Betreuers zurückzugreifen.

Sobald die Abschlussarbeit fertig geschrieben ist, empfiehlt es sich, die Arbeit noch einmal gegenlesen zu lassen. Am besten nicht nur von Kommilitonen, die bereits mit dem Thema vertraut sind. Bekannte oder Familienmitglieder, die sich mit dem Thema nicht auskennen, können meist besser auf Probleme in der Argumentation aufmerksam machen.

Bachelorarbeit

Wie finde ich ein passendes Thema und wie soll ich die Phase des Schreibens finanzieren?

Die Bachelor-Thesis, im Deutschen auch Bachelorarbeit genannt, ist die letzte große Aufgabe vor dem Bachelorabschluss. Viele nehmen sie darum nur als ein Mittel zum Zweck wahr und übersehen dabei die einmalige Gelegenheit, die sie durch das Schreiben einer Bachelorarbeit haben.

Während des gesamten Bachelorstudiums sind Studenten in die Vorbereitung für Prüfungen, in Nebenjobs und den Besuch von Seminaren eingespannt. Raum, um sich intensiver mit einem spannenden Thema zu befassen, bleibt da kaum.

Mit dem Schreiben der Bachelorarbeit bricht darum eine ganz besondere Zeit an. Nun haben Bachelorstudenten die Möglichkeit, sich gänzlich auf ein von ihnen gewähltes Thema einzulassen und einer komplexen Fragestellung nachzugehen.

Das ist auch der Grund, warum der Themenfindung eine besonders wichtige Rolle zukommt, denn mit einem guten Thema steht und fällt beinahe jede Bachelor-Thesis.

Das Thema finden

Vor allem, wenn man bereits durch ein Praktikum herausgefunden hat, welche Themen einen in der Praxis wirklich interessieren, kann es einfacher sein, sich für ein Thema zu entscheiden. Was macht man aber, wenn es mehrere Themen gibt, die interessant sind?

Zunächst steht die Entscheidung an, ob man eine praktische oder theoretische Bachelor-Thesis schreiben möchte und ob sie empirisch sein soll. Für alle, die direkt nach dem Bachelor ins Berufsleben starten möchten, ist es das Beste, eine praktische Bachelorarbeit zu wählen. Studenten der IT, BWL und Ingenieurwissenschaften können hierfür die Möglichkeit nutzen, in ein Unternehmen zu gehen und dort ihre Bachelor-Thesis zu schreiben.

In den meisten Ausschreibungen der Unternehmen ist bereits das Thema für die Bachelorarbeit festgelegt. Wer sich inspirieren lassen möchte, kann sich daher in einer Jobbörse wie WIWIINGIT die verschiedenen Angebote der Unternehmen für Bachelorarbeiten durchsehen. Die Anerkennung des Themas durch die Hochschule ist meist völlig unproblematisch.

Wer sein Thema gefunden hat, aber gerne noch mehr Informationen über das Unternehmen hätte, ist mit einem Besuch auf der Connecticum in Berlin bestens beraten. Dort kann man mit Unternehmensvertretern ins Gespräch kommen und mit ihnen über seine Bewerbung sprechen.

Auch für diejenigen, die in den Ausschreibungen nicht fündig geworden sind, ist ein Besuch auf Deutschlands großer Karriere- und Recruitingmesse, der Connecticum, sinnvoll: Viele Unternehmen stellen dort Bachelorarbeiten vor, die bei ihnen geschrieben werden können und im Gespräch kann man auch gleich mögliche Fragen klären.

Ich habe bereits ein Wunschthema, kann ich es dem Unternehmen vorschlagen? Wenn man sich sicher ist, dass das Thema ins Profil des Unternehmens passt und eventuell noch weitere Vorteile für das Unternehmen mit sich bringt, braucht man sich nicht davor zu scheuen, ein eigenes Thema vorzuschlagen. Dafür ist es wichtig, ein aussagekräftiges Exposé vorzubereiten, damit die Unternehmensvertreter das Thema der Bachelor-Thesis auch richtig einschätzen können.

Der Vorteil, den es mit sich bringt, seine Bachelorarbeit in einem Unternehmen zu schreiben, liegt auch im Praxisbezug, den das Thema hat. Aber was macht einen Praxisbezug so wertvoll?

Viele Themen kennen Studenten bereits von der Hochschule, aber in der Praxis haben die Themen dann meist eine andere Ausrichtung. Eventuell ist ein bisher wenig beachtetes Thema im Berufsalltag viel spannender als erwartet oder man entdeckt sogar ein so fesselndes Thema, dass man dadurch seinen Traumberuf findet.

In dieser Hinsicht erfüllt das Schreiben einer Bachelorarbeit im Unternehmen eine ähnliche Funktion wie ein erweitertes Praktikum: Man arbeitet im Unternehmen, sammelt also Berufserfahrung, und gleichzeitig erfährt man, wo die eigenen Stärken in der Praxis liegen. Möglicherweise stellt man sogar fest, dass einem die Grundlagenforschung weitaus mehr liegt als das Lösen aktueller Probleme der Praxis.

Das passende Unternehmen finden

Während man seine Bachelorarbeit schreibt, verbringt man viel Zeit im Unternehmen. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei der Wahl des Unternehmens ebenso sorgfältig vorzugehen, wie bei der Themenfindung. Ein Unternehmen herauszusuchen, das zu einem passt, ist deshalb essentiell. Allerdings müssen auch der fachliche Anspruch des Unternehmens und die Rahmenbedingungen stimmen.

Die Rahmenbedingungen für die Bachelorarbeit

Ein gutes Unternehmen stellt einem Studenten, der seine Bachelorarbeit schreibt, einen eigenen Arbeitsplatz zur Verfügung. Dieser ist nicht nur für die aktuell anfallende Arbeit gedacht, sondern auch für alles, was die Bachelorarbeit betrifft. Das bedeutet, dass dort auch problemlos Literatur und anderes Arbeitsmaterial aufbewahrt werden kann, damit man immer alles griffbereit hat.

Zudem sollte jedem Studenten im Unternehmen ein Mentor zur Seite stehen. Er ist der Ansprechpartner für alle Fragen, die das Unternehmen aber auch das Projekt der Bachelorarbeit betreffen. Ein regelmäßiger Austausch hilft dabei, Probleme rechtzeitig zu erkennen und Engpässen entgegenzusteuern.

Wie dieser Austausch gestaltet wird, ist dabei den Vorlieben der Studenten und Mentoren überlassen. Ein schriftlicher Austausch kann unter Umständen zielführender sein als ein Gespräch, denn so verliert man sich dabei nicht so leicht in Nebenthemen.

Viele Studenten haben die Sorge, dass sie nicht genügend Zeit für die Literaturrecherche haben könnten, schließlich sind sie im Normalfall den gesamten Tag im Unternehmen beschäftigt. Ein Unternehmen, das auf Bachelorarbeiten vorbereitet ist, wird aber keinerlei Probleme haben, dem Studenten für die Literaturrecherche in der Bibliothek freizugeben.

Das Unternehmen muss passen

Vor allem, wenn man im Unternehmen noch kein Praktikum gemacht hat, ist es schwer einzuschätzen, ob das Unternehmen zu einem passt. An dieser Stelle ist es ratsam, auf eine Karriere- und Recruitingmesse wie die Connecticum zu gehen. Dort sind viele Unternehmen, die Bachelorarbeiten anbieten, mit Personalverantwortlichen und Experten aus den Fachabteilungen vertreten.

Im direkten Gespräch kann man die Fragen stellen, die einem wichtig sind und Kontakte zu Ansprechpartnern knüpfen. Auch die Unternehmensvertreter machen sich ein Bild vom Studenten. Ein positives Gespräch kann bei einer späteren Bewerbung für eine Bachelorarbeit helfen, denn dann hat der Personalverantwortliche bereits eine Person zur Bewerbung vor Augen.

Hat ein Unternehmen keine Bachelorarbeit ausgeschrieben, ist der persönliche Kontakt die einzige Möglichkeit, etwas über die Qualität des Unternehmens in Erfahrung zu bringen. Eine präzise und aussagekräftige Formulierung der Ausschreibung spricht nämlich dafür, dass ein Unternehmen bereits Erfahrung in der Betreuung von Bachelorarbeiten hat.

Bewerbung für eine Bachelorarbeit

Wer seine Bachelorarbeit in einem Unternehmen schreiben möchte, muss sich, genau wie bei einem Praktikum oder einer Festanstellung, bewerben. Vermutlich haben alle Studenten, die ihre Bachelorarbeit beginnen, bereits mindestens eine Bewerbung für ihr Praktikum geschrieben. Die Bewerbung für eine Bachelorarbeit unterscheidet sich in den Formalitäten nicht von einer Praktikumsbewerbung. Was ist dennoch anders?

Bei der Bewerbung Fristen beachten

In den meisten Studiengängen wie BWL, IT und Ingenieurwissenschaften gibt es ein festes Datum im Semester, zu dem das Thema der Bachelorarbeit eingereicht sein muss. Neben den Terminen für die Themenbekanntgabe gibt es auch weitere Fristen zu beachten: Bis zu welchem Termin muss ich die Bachelorarbeit anmelden? Gibt es nur ein bestimmtes Zeitfenster, in dem Bachelorarbeiten geschrieben werden dürfen? Habe ich die letzte Veranstaltung schon besucht, die ich für die Bachelorarbeit brauche?

Da Unternehmen im Allgemeinen sehr flexibel sind, was den Starttermin angeht, ist es empfehlenswert, sich an den Vorgaben der Hochschule zu orientieren.

Ein Thema vorschlagen

Manche Studenten haben bereits ein festes Wunschthema vor Augen, das aber vielleicht gerade von keinem Unternehmen angeboten wird. Oder aber das Unternehmen der Wahl hat momentan keine Abschlussarbeiten ausgeschrieben. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, selbst ein Thema vorzuschlagen.

Bevor man sich an das Bewerbungsschreiben setzt, ist es wichtig, sich selbst zu verdeutlichen, warum ausgerechnet dieses Thema für das Unternehmen wertvoll ist. Aus welchem Grund sollte genau diese Bachelorarbeit betreut werden? Um einschätzen zu können, ob das Unternehmen an dem Thema Interesse haben könnte, ist es auch notwendig, das Unternehmensprofil gut zu kennen.

Zusätzlich zu den normalen Unterlagen eines Bewerbungsschreibens kommt in diesem Fall eine Vorstellung des Themas der Bachelorarbeit. Dies kann in Form eines Exposés geschehen, das nicht länger als eine Seite sein sollte. Eine solche Beschränkung ist auch sinnvoll, um sich die Kernaspekte des Themas vor Augen zu führen und eventuell selbst ein genaueres Bild vom Inhalt zu bekommen.

Der Ansprechpartner für die Bewerbung

In den meisten Fällen wird in den Ausschreibungen ein Ansprechpartner für die Bewerbung genannt. Konnte man aber bereits Kontakte zu Unternehmensvertretern knüpfen und hat deren Kontaktdaten für eine Bewerbung genannt bekommen, ist man gut beraten, an diese Ansprechpartner zu schreiben. Im Anschreiben der Bewerbung kann dann auch auf den Zeitpunkt des Kennenlernens, beispielsweise ein Treffen auf der Connecticum, verwiesen werden, damit der Ansprechpartner gleich ein Bild vor Augen hat.

Master Thesis

Eine wissenschaftliche Laufbahn mit Promotion oder ein Einstieg in die freie Wirtschaft – welches Ziel man nach dem Master auch anstrebt, die Eintrittskarte dafür ist die Masterarbeit. Viele messen ihr deshalb eine besondere Bedeutung bei. Was gibt es zu beachten und was unterscheidet die Masterarbeit von der Bachelorarbeit?

Die Masterarbeit ist die letzte große Arbeit im Studium. Viele sprechen ihr deshalb eine große Bedeutung zu. Sie bietet den Studenten die Möglichkeit, ihr Profil zu schärfen und sich auf einen Themenbereich zu spezialisieren. Deshalb ist ihre Bedeutung für den späteren beruflichen Werdegang im Allgemeinen größer als die der Bachelorarbeit.

Nicht nur eine größere Bachelorarbeit

Für das Schreiben der Masterarbeit haben Studenten meist mehr Zeit zur Verfügung als für die Bachelorarbeit, durchschnittlich sind es vier bis sechs Monate. Diese Zeit wird auch benötigt, denn die geforderte Seitenzahl einer Masterarbeit ist deutlich höher als die einer Bachelorarbeit. Viele Professoren verlangen zudem, dass in der Masterarbeit auf eine sehr große Menge an Sekundärliteratur zurückgegriffen wird.

Durch das Studium und eventuell bereits gesammelte Berufserfahrung, durch Praktika oder einer Tätigkeit als Werkstudent, verfügen Masterstudenten über einen weitaus größeren Wissensschatz als Bachelorstudenten. Deshalb ist das Thema der Masterarbeit deutlich komplexer und anspruchsvoller als das der Bachelorarbeit. Gleichzeitig steigt der wissenschaftliche und inhaltliche Anspruch.

Die Masterarbeit veröffentlichen

Mittlerweile sind immer mehr Masterabsolventen daran interessiert, ihre Masterarbeit nach erfolgreichem Abschluss des Studiums zu veröffentlichen. Eine Veröffentlichung in Betracht zu ziehen, lohnt sich allerdings nur für diejenigen, die entweder eine exzellente Note für ihre Masterarbeit erhalten, oder aber ein gefragtes Thema behandelt haben. Bei Arbeiten, die in einem Unternehmen geschrieben wurden, ist es wichtig, vorher mit dem Unternehmen zu besprechen ob und in welchem Umfang die Arbeit veröffentlicht werden darf.

Vor allem für Studenten, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben, kann die Veröffentlichung der Masterarbeit ein Schritt auf der Karriereleiter bedeuten. Fachlich fundierte Publikationen, die die Forschung auf einem Gebiet voranbringen, sind in diesem Berufsfeld ein wichtiger Bestandteil des eigenen Profils. Aber auch Absolventen, die in der freien Wirtschaft Fuß fassen möchten, können von einer Veröffentlichung profitieren: Wenn es sich um ein sehr praxisnahes Thema handelt, könnten Unternehmen so auf den Absolventen aufmerksam werden.

Auf der Suche nach einem Verlag dürfen keine vorschnellen Verträge geschlossen werden: Viele Anbieter fordern eine finanzielle Eigenbeteiligung und häufig muss man sich selbst um Werbung und Vertrieb kümmern. Seriöse Verlage würden so etwas nicht verlangen. Man erkennt sie daran, dass sie keine Mindestabnahmemenge oder finanzielle Vorleistungen verlangen. Zudem verbleiben alle Rechte an der Arbeit beim Autor. Empfehlenswert ist an dieser Stelle diplom.de.

Berufserfahrung für die Masterarbeit

Es liegt nahe, dass jemand, der weiß, was er für seinen Berufsweg möchte, auch weiß, in welche Richtung seine Masterarbeit gehen soll. Darum können Studenten, die vor dem Masterstudium einige Zeit gearbeitet haben, später das Thema der anschließenden Masterarbeit auch viel konkreter aussuchen.

Das hat nicht nur den Vorteil, dass sie sich sicher sein können, das für sie richtige Thema gewählt zu haben, sondern es ihnen meist auch leichter fällt, am Ball zu bleiben. Schließlich haben sie ein klares praktisches Ziel vor Augen.

Den Master finanzieren

Vor allem Studenten, die auf die Leistungen des BAföG angewiesen sind, entschließen sich häufig, den Master ohne Unterbrechung an ihr Bachelorstudium anzuhängen. Grund dafür ist der Verfall des Förderungsanspruchs, wenn der Master nicht sofort im Anschluss an den Bachelor begonnen wird.

Neben dem BAföG gibt es aber viele andere und teilweise auch genauer auf das Leben von Studenten angepasste Fördermöglichkeiten. Ein Beispiel hierfür sind die Studentischen Darlehenskassen: Sie bieten auch nach einer Studienpause eine Förderung des Masters. In großen Städten wie Berlin, München oder Hamburg gibt es meist einen direkten Ansprechpartner. Ansonsten hilft das örtliche Studentenwerk weiter.

Ein Thema finden

Jeder, der bereits seine Bachelorarbeit geschrieben hat, weiß, wie wichtig es ist, sorgfältig bei der Wahl des Themas vorzugehen. Beim Master ist es allerdings noch wichtiger, denn viele Studenten beenden nach dem Master ihre akademische Laufbahn, um in die freie Wirtschaft zu gehen. Die durch das Thema der Masterarbeit gewählte Spezialisierung bleibt deshalb erst einmal bestehen, kann aber im Laufe des Berufslebens an die eigenen Interessen angepasst werden.

Bei der Masterarbeit das Berufsziel berücksichtigen

Die Masterarbeit ist wie keine andere Arbeit auf den anschließenden Berufsstart ausgerichtet. Aus diesem Grund ist es für die Wahl des Themas besonders hilfreich, wenn man bereits weiß, was man anschließend beruflich machen möchte. Vor allem Studenten, die ihren Master direkt im Anschluss an den Bachelor begonnen haben, fehlt es aber oft an Erfahrungen, um das für sie passende Berufsziel zu erkennen.

Wer noch unschlüssig ist, in welchem Bereich er später einmal arbeiten möchte, kann der Frage auch noch während des Masters nachgehen. Besonders für Studenten der IT und BWL sowie für angehende Ingenieure bietet eine Tätigkeit als Werkstudent eine gute Möglichkeit der Orientierung.

Unentschlossene können die Zeit vor der Masterarbeit nutzen, um eine Phase der Orientierung einzulegen. So ist es beispielsweise möglich, mehrere Praktika in unterschiedlichen Unternehmen zu absolvieren. Die investierte Zeit zahlt sich spätestens dann aus, wenn man sich sicher ist, sein Berufsziel und damit das Thema gefunden zu haben.

Als Thema ein Nischenfach wählen

Für viele Studenten, die das Thema für ihre Masterarbeit finden müssen, stellt sich die Frage: Was ist gefragter – Generalisten oder Spezialisten?

Eine allgemeingültige Antwort kann man auf diese Frage nicht geben. Es kommt stets auf die Ausrichtung des eigenen Wunschberufs an, ob man als Generalist oder als Spezialist die besseren Berufsaussichten hat. Das gilt insbesondere für Betriebswirtschaftler, die durch ihren Studiengang von Haus aus generalisierter ausgebildet sind als beispielsweise Ingenieure oder ITler.

Wie bei der Bachelorarbeit so ist auch bei der Masterarbeit das eigene Interesse ein ausschlaggebender Punkt bei der Wahl des Themas. Wer sich für knifflige Fragestellungen interessiert und gerne neuen Herausforderungen gegenüber tritt, hat die besten Aussichten, in einem Orchideenfach sein Metier zu finden. Die dort behandelten Themen sind meist sehr spezialisiert und wirken im Vergleich zu den sonst üblichen Themen beinahe exotisch.

In diesem Fall lohnt es sich besonders, sich in seiner Suche nach einem passenden Unternehmen nicht nur auf große Städte wie München, Frankfurt, Hamburg oder Berlin zu beschränken. Vor allem die sogenannten Hidden Champions, die häufig ein Interesse an ungewöhnlichen Themen besitzen, haben ihren Sitz nicht unbedingt in den großen Städten.

Ein geeignetes Unternehmen finden

Bei einer praktischen Masterarbeit ist die sorgfältige Auswahl des Unternehmens ebenso wichtig wie die Themenfindung. Deshalb stellt sich vielen die Frage: Wie erkenne ich ein für mich passendes Unternehmen?

Da eine Masterarbeit über einen langen Zeitraum geschrieben wird, verbringt man viel Zeit im Unternehmen. Natürlich ist es dann besonders gut, wenn die Chemie zwischen den Kollegen und auch den Vorgesetzen stimmt. Allerdings ist besonders beim Schreiben der Masterarbeit Harmonie nicht alles. Eine angenehme Atmosphäre fördert zwar die eigene Leistung, für die Masterarbeit sind eine gewisse Struktur und ein hoher fachlicher Anspruch aber besonders wichtig.

Ein fachlich kompetentes Unternehmen

Der fachliche Anspruch an das Thema einer Masterarbeit darf nicht zu gering sein. Deshalb ist es sinnvoll, den Anspruch des Unternehmens zu prüfen, in dem man seine Abschlussarbeit schreibt. Je komplexer und anspruchsvoller das Thema ist, das von einem Unternehmen angeboten wird, desto wahrscheinlicher hat auch das Unternehmen einen hohen fachlichen Anspruch.

Wenn man selbst ein Thema vorschlagen möchte, kann es hilfreich sein, zunächst zu überprüfen, ob es in Umfang und Komplexität einer Masterarbeit gerecht wird. Oft bieten Prüfer Sprechstunden an, in denen über die eigenen Themenvorstellungen gesprochen werden kann, auch bei Themen, über die man in einem Unternehmen schreiben möchte. So kann man schnell feststellen, ob die eigenen Ansprüche zu niedrig oder gar zu hoch angesetzt sind.

Der Standort ist kein Kriterium, das etwas über die Kompetenz des Unternehmens aussagt. Auch in kleinen Städten können fachlich große Unternehmen sitzen, nicht nur in prestigeträchtigen Städten wie Hamburg, München oder Berlin.

Die Betreuung der Masterarbeit

Besonders beim Schreiben der Masterarbeit ist die Betreuung durch das Unternehmen von Bedeutung. Es ist darum sinnvoll, bereits vor dem Start zu klären, wie die Kommunikation mit dem Mentor erfolgen wird. Gibt es feste Termine? Ist der Mentor leicht per E-Mail erreichbar? Oder bevorzugt der Mentor persönliche oder telefonische Gespräche?

Der Mentor ist nicht nur für Fragen zu den Tätigkeiten im Unternehmen zuständig, sondern hilft auch bei Fragestellungen zum Thema der Abschlussarbeit. Auch wenn keine konkreten Fragen auftreten, ist ein regelmäßiger Austausch zwischen Mentor und Student wichtig. Vor allem, wenn man in seiner Arbeit festgefahren ist, kann ein anderer Blickwinkel ganz neue frische Ideen hervorbringen.

Dabei ist es egal, ob der Kontakt schriftlich erfolgt, oder ob man sich regelmäßig trifft. Ein konzentrierter schriftlicher Austausch kann manchmal sogar zielführender sein, als ein Gespräch, bei dem man sich in Nebenthemen verliert.

Die Rahmenbedingungen im Unternehmen

Neben einer guten Betreuung durch das Unternehmen gibt es noch andere Rahmenbedingungen, die stimmen sollten. Dazu gehört, dass dem Studenten ein Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird, an dem er in Ruhe arbeiten und alle für die Masterarbeit benötigten Unterlagen aufbewahren kann.

Auch die Zeit für die Literaturrecherche darf nicht zu kurz kommen. Ein gutes Unternehmen gibt dem Studenten auch problemlos einen Tag frei, den er für die Literaturrecherche in der Bibliothek nutzen kann. Für Studenten der BWL ist die Nutzung von Sekundärliteratur selbstverständlich, aber auch Studenten technischer oder naturwissenschaftlicher Fächer wie IT und Ingenieurwissenschaften kommen nicht ohne Fachliteratur aus.

Bewerbung für eine Masterarbeit

Wer sich für eine Masterarbeit im Unternehmen entschieden hat, weiß, dass vor dem Schreiben der Arbeit die Bewerbung beim Unternehmen ansteht.

Der Zeitpunkt der Bewerbung

Sofern man während seines Masterstudiums ein Praktikum macht, oder einem studentischen Nebenjob nachgeht, lohnt es sich, dort bereits frühzeitig nach den Möglichkeiten für eine Masterarbeit zu fragen. Eine frühzeitige Bewerbung bei Unternehmen ist von Vorteil, wenn diese beliebte Masterarbeiten in den Bereichen IT, Ingenieurwissenschaften und BWL anbieten.

Auch die Hochschule gibt Termine für die Anmeldung der Masterarbeit und die Bekanntgabe des Themas vor. Es ist jedoch empfehlenswert, sich nicht erst im letzten Moment mit der Bewerbung zu befassen, sondern sich bereits so früh wie möglich um eine Masterarbeit zu bemühen.

Das vollständige Bewerbungsschreiben

Auch bei der Bewerbung für eine Masterarbeit legen die Unternehmen Wert auf ein vollständiges und aussagekräftiges Bewerbungsschreiben. Dazu gehören nicht nur das Bachelorzeugnis sowie der aktuelle Notenspiegel, sondern auch ein aktueller Lebenslauf und ein personalisiertes Anschreiben.

Zu einem vollständigen Bewerbungsschreiben gehört auch bei der Bewerbung per E-Mail noch immer ein Anschreiben. Nur wenn man sich über ein firmeneigenes Portal für eine Masterarbeit bewirbt, wird meist kein Anschreiben mehr erwartet. Hinweise dazu gibt das Unternehmen meist auf seinen Karriereseiten.

Der tabellarische Lebenslauf sollte nicht länger als eine Seite sein, weshalb Punkte wie die Einschulung oder der Wechsel auf die weiterführende Schule weggelassen werden können. Neben Beginn und Ende des Studiums gehören Praktika und Tätigkeiten als Werkstudent oder ein studentischer Nebenjob in den Lebenslauf. Auch Fremdsprachenkenntnisse oder Ehrenämter können hier erwähnt werden.

Die Varianten der Bewerbung

Neben der klassischen Bewerbung auf eine Ausschreibung für eine Masterarbeit, gibt es noch andere Möglichkeiten, sich bei einem Unternehmen seiner Wahl zu bewerben. Beispiele sind die Initiativbewerbung oder die Bewerbung auf einer Jobmesse.

Sofern das Unternehmen nicht dazu auffordert oder ermuntert, ist von der Initiativbewerbung abzuraten. Das gilt vor allem dann, wenn man keinen konkreten Ansprechpartner für seine Bewerbung hat. Unter Umständen landen solche Bewerbungen auf dem falschen Schreibtisch oder werden nicht gelesen.

Sinnvoller ist es, sich mit seinem Thema und seinen Unterlagen auf einer Jobmesse wie der Connecticum dem favorisierten Unternehmen vorzustellen. So kann man einen persönlichen Ansprechpartner kennenlernen, auf den man sich in seinem Bewerbungsschreiben beziehen kann, und sich gleich Tipps für die Bewerbung abholen.

Ein Besuch auf der Connecticum ist auch dann eine gute Idee, wenn man in einer Ausschreibung ein interessantes Thema gefunden hat. Gut vorbereitet kann man dann im Gespräch mit Unternehmensvertretern gezielt über das Thema und die eigene Bewerbung sprechen. Verläuft das Gespräch gut, hat man eventuell Vorteile im späteren Auswahlprozess.

Sollte man bereits Kontakte zu einem Unternehmen haben, beispielweise, weil man dort sein Praktikum absolviert hat, kann es sinnvoll sein, direkt wegen einer Bewerbung für eine Masterarbeit anzufragen. Der persönliche Bezug zum Unternehmen ist häufig ein Vorteil in der Bewerbungsphase. Das gilt besonders bei großen Unternehmen mit Sitz in einer beliebten Stadt wie Köln, Hamburg, Berlin oder München.