Um sich erfolgreich präsentieren zu können, ist es unerlässlich, sich im Vorfeld Gedanken über die eigenen Ziele, Wünsche und Fähigkeiten zu machen.
Daher sollte zu Beginn der Bewerbungsphase eine Bestandsaufnahme der eigenen Situation erfolgen. Folgende Fragen können Ihnen helfen, Ihren momentanen Standort zu bestimmen:
» Was mache ich gern?
» Was habe ich bisher gemacht?
» Wo lagen meine Schwerpunkte?
» Was kann ich wirklich?
» Was zeichnet mich aus?
Um ein umfassendes Ergebnis zu erhalten, gleichen Sie das so entstandene Selbstbild am besten mit dem Eindruck ab, welchen Freunde und Bekannte von Ihnen haben.
Fassen Sie Ihre fachlichen Voraussetzungen (Schwerpunkte im Studium, Praktika, Fremdsprachen, Auslandsaufenthalte) aber auch Ihre Soft Skills zusammen.
Bereiten Sie sich auf künftige Gespräche so weit vor, dass Sie Ihre Stärken nicht nur nennen („ich bin teamfähig“), sondern in einem konkreten Zusammenhang darstellen können.
Durch Beispiele geben Sie Ihrem Gesprächspartner die Möglichkeit, Ihre Aussage besser nachvollziehen zu können.
Solche exemplarisch verwertbaren Erfahrungen haben Sie sicher schon gemacht: z.B. im Nebenjob, im Praktikum, bei ehrenamtlichen Tätigkeiten o.Ä.
Lebensläufe sind nicht immer geradlinig oder schlüssig. Entscheidend ist, welche Richtung und Zielvorstellung Sie Ihrem Lebenslauf geben.
Formulieren und ordnen Sie Ihre Gedanken ruhig mal in schriftlicher Form. Beim Schreiben können Tätigkeiten, Entscheidungsprozesse, damit verknüpfte Soft Skills und Ziele leichter auf den Punkt gebracht werden.
Am Ende liegt vor Ihnen ein Qualifikationsprofil – alles das, was Sie fachlich und persönlich auszeichnet.